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Tradition trifft auf einen aufgeschlossenen Blick nach vorn. Handwerkliches Können und Wissen begegnet wahrer Pionierarbeit. Seit 1716 lebten die Vorfahren bereits vom Weinbau, seit 1990 bauen die Brüder Gilbert und Gundolf Laquai Steillagen-Weine aus.
Dabei sind Nachhaltigkeit, Zeit und Sorgfalt wichtige Gesichtspunkte, ebenso arbeitet das Weingut seit 2007 mit der Anlage von Querterrassen um so ein ideales Umfeld für gesunde Reben zu schaffen. So geht die Lust auf Neues und das Bewahren einer jahrhundertealten Kultur im Weingut Paul Laquai Hand in Hand.
Zwischen Assmannshausen und Lorch, dem Rhein zugeneigt, zieht sich die Lage von der Bahnlinie aufwärts, erst etwas flacher, dann steil in die Höhe.
Der Lagenname wurde erstmals 1211 als „pafenwies“ und 1235 als „pfaffenwissen“ erwähnt. Benannt wurde sie nach Pfarrer Dydo, dem Sohn des Ritters Nikolaus von Scharfenstein, der auch „Pfaffe“ genannt wurde. Die Lage profitiert von der ausgleichenden Kraft des Rheines mit dem Treibhauseffekt seiner feuchten Wärme. Sie besteht aus flachgründigen, steinig-grusigen Hunsrückschiefer- und Taunusquarzitböden mit tiefgründigen Lößen in den Unterhängen.
VDP klassifizierte Lage, Auszug aus dem Katalog der VDP-Klassifikation.
Wo der Rheingau noch zu spüren, der Mittelrhein schon zu ahnen ist, in dieser Postkartenidylle liegt die Lage Lorcher Kapellenberg der alten Weinbaugemeinde Lorch.
1480 fand der Kapellenberg als "hinter der Capelle" seine erste Erwähnung. Der Name stammt von der 1364 erwähnten, inzwischen untergegangenen St. Markus Kapelle. Eine Tafel in der Lorcher Rheinstraße hält die Erinnerung an die "capellen zu sente Marx in dem capellhoffe zu Lorche" wach. Die Lage Kapellenberg ist ein Südhang entlang des Rheins zwischen Assmannshausen und Lorch, von dessen als Erste-Gewächs-Lage ausgewiesenem Filetstück knapp 3,5 ha im Besitz des Weinguts Graf von Kanitz sind. Die Bodenstruktur ist mittel- bis tiefgründig und besteht im Unterboden aus lößhaltigen Schieferverwitterungen. VDP klassifizierte Lage, Auszug aus dem Katalog der VDP-Klassifikation.
Mit der 2019er Kollektion stellen Gundolf und Gilbert Laquai auch drei 2018er Weine vor. Die Auswahl bestätigt den guten Eindruck des Vorjahres. Unser Liebling ist das 2018er Grosse Gewächs vom Spätburgunder, das mit seiner salzig-extraktreichen Art überzeugt. Und ein Erstes Gewächs aus dem Referenzjahr 2009 zeigt das gut Reifepotenzial der Laquai’schen Rieslinge. Die Weingutsbewertung heben wir so gerne weiter an: RR (gut).
Jahrgangsbeschreibung
2018
Jahrgangsbeschreibung
2017
Das traditionsreiche Weingut stellt mit dem Jahrgang 2017 erstmals seine Lorcher Rieslinge vor und fügte zur besseren Einschätzung einen 2016-er und einen 2007-er bei. Letztere bestätigt eine ausgezeichnetes Reifepotenzial und zeigt sich in perfekter Trinkreife. Auch bei den trocken ausgebauten Weinen ist eine Spur Süße anzutreffen. Insgesamt erfreut die durchgängig gute Qualität der Weine mit ihren vielschichtigen Fruchtaromen und eleganten Mineralik. Wir begrüßen das Weingut herzlich, freuen uns auf weitere Verkostungen und bewerten es mit einem empfehlenswerten R.
Schmelzig-duftiger Nase, Aprikosen, Kompott, leicht sahnige Würze. Im Mund dann sehr pikant, wieder Aprikosen, Zitrus, grüne Äpfel, etwas Gerbstoff, pikante Mineralik, ansonsten sehr guter Abgang.
Nussige, herbsüße Noten in der Nase, Kernobst, Apfelschale, Kandis, Wienkräuter. Im Mund dann herb, viel Zitruswürze, Salz, etwas Gerbstoff, pikantes Säurespiel, helle Johannisbeeren, grüne Pflaumen, guter bis sehr guter Abgang, pikanter, sehr kräuteriger Nachhall, sehr jugendlich.
Erst weicher, fruchtig-kompottiger Schmelz mit feinem Säurespiel in der Nase, Äpfel, Pflaumen, Rosennoten, leicht nussig. Im Mund dann rauchig-pikante Mineralik, Beeren, sehr präsentes, sehr prägnantes Säurespiel; grüne Pflaumen, Beeren, Äpfel, guter bis sehr guter Abgang, pikanter säurebetonter Nachhall.
Würzig-duftige Kandisnase, Rosennoten, reife Ananas, Pfirsiche, Pfirsichhaut. Im Mund dann klar und weich, pikant-süße Würze, sehr süffiger, gastronomischer Typ. Wieder Rosennoten, Kompott, Pfirsiche, Blüten, guter bis sehr guter Abgang, würzig-süßlicher Nachhall sehr harmonisch und direkt!
Weiche, leicht vanillige Steinobstnase, etwas Melone, Birnen. Im Mund dann weich und schmelzig, viel Birne, etwas Quitten Gelee, wieder Vanille, dann ätherische Holzwürze, guter bis sehr guter Abgang, würzig-nussiger Nachhall. Lecker.
Recht konzentrierte, traubige Frucht in der Nase, Rapsblüten, feine Honignoten. Im Mund dann Beeren wieder konzentrierte Traubenfrucht, rotwürzige Noten, Kerne, guter Abgang, Tee und rote Trauen im Nachhall.
Milde rotwangige, reife Mirabellen und getrocknete Aprikosen im Duft. Ein Hauch Süße im elegant frisch-herben ersten Mundeindruck, zarte mineralische Aspekte. Reife, auch angetrocknete Steinfruchtaromen in der Entwicklung, mit bodenständiger Würze und immer wieder durchscheinende Fruchtsüße; zarte Gerbstoffe und etwas mineralische Erdung. Langer Nachhall, aromatisch, frisch und nicht ganz trocken.
Zart parfümierter, gelbfruchtiger Duft mit frisch gemähter Wiese, Blüten. Recht süßer Mundeindruck, prickelnde Säure und etwas, schmelzig-herbe Mineralität. In der aromatischen Entwicklung schwarze Johannisbeeren und -blätter, etwas Gerbstoff. Guter Nachhall, ausgewogene Süße und Frische.
Heller Duft von weißen Pfirsichen, reifen Stachelbeeren, zerriebenen Blättern von Johannisbeeren. Klingender Kandis im Mund, in Schach gehalten von zarter Säure und feinem Salz. Perlentreibende, dienende Kohlensäure. In der aromatisch-saftigen Entwicklung feinduftige Fruchtaromen von hellen Beeren und gelben Zitrusfrüchten. Guter Nachhall, überzeugende Süße und kohlensäuresbelebte Frische.
Kompakte, kräuterige Nase, gelbe Früchte, Raps, reife Stachelbeere, etwas Stängel. Im Mund dann kompakt und leicht rotfruchtig, Rhabarber-Kompott, herbe, kräuterige Frucht, sehr guter Abgang, langer, herber Nachhall, ohne ganz trocken zu sein.
Herbe-schmelzige Nase, Waldkräuter, Küchenkräuter, dunkle Beeren, etwas Gerbstoff. Im Mund dann herb, Kirschkompott, Kräuter, etwas Kandis, Reneklode, Tabak, guter bis sehr guter Abgang, würziger, leicht süßlicher Nachhall.
Helles Bernstein im Glas. in der Nase rosinig-würzige Frucht, gedörrte Pflaumen, Aprikosen, weihnachtliche Gewürze. Im Mund dann süßes, reifes Extrakt, Tabak, Tee, Kandis, karamellisierter Zucker, pikante Kräuternoten, ebensolches Säurespiel, dann wieder Dörrobst (Aprikose), guter Abgang, würzig-dichter Nachhall. Gereifter, eigenständiger Typ.
In der Nase intensiv-kräuertige, gereifte Mineralik, steinige Noten, Raps, dezente Honigtönte, sahniges Karamell. Im Mund dann pikant und präsent, kalkige Mineralik, Zitrus, Orangeat, Kräuter, dahinter leichte Honigreife, guter Abgang; kräuterig-animierender Nachhall. Perfekt zu trinken.
jk/riesling.de // 10.10.2018
liegen lassen
schon trinkbar
trinken
austrinken
vorbei
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