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Das Portal für alle Rieslingfreunde, Weingüter, Winzer und Kenner
Peter Geiben bewirtschaftet mittlerweile 14,5 Hektar Rebfläche im Ruwertal. Dazu zählen Parzellen in den Spitzenlagen Kaseler Nies`chen und und dem Kehrnagel. Die Lorenzhöfer Felslay sowie das Mäuerchen sind in Alleinbesitz. Geiben setzt beim Weinausbau auf Spontanvergärung. In bleibender Erinnerung bleibt wohl jedem Besucher neben dem Charakterkopf Peter Geiben selbst und seinen Weinen, bestimmt auch der legendäre Coca-Cola Kühlschrank im Probierkeller, in dem die Probeflaschen lagern.
Kaseler Nies‘chen genannt, herrscht hier ein sehr warmes Mikroklima vor. Der Hangfuß hat ein hohes Wasserhaltevermögen, bedingt durch einen sehr hohen Feinerdeanteil. Im oberen Teil der Lage ist es deutlich steiniger, somit wird Wasser dort weniger gut gespeichert.
Bleibt der obere Abschnitt dem Wind ausgesetzt, so ist der Untere windgeschützt. Geprägt sind die eleganten Weine durch eine kühlwürzige ausdrucksstarke Mineralität. Der Ort Kasel schmiegt sich eng an das Kaseler Nies'chen Lage an. Von hier erblickt man die Ruwer und den gegenüberliegenden bewaldeten Bergrücken. Der Name kommt aller Wahrscheinlichkeit nach von der Verniedlichungsform des Namens Agnes und soll im 13. Jahrhundert entstanden sein.
Blauschiefer | Süd bis Südwest | 15-70% | 170-240m ü.NN
VDP klassifizierte Lage, Auszug aus dem Katalog der VDP-Klassifikation.
Die Lage Kaseler Kehrnagel liegt in einem Seitental östlich der Ruwer. Die Reben wachsen hier auf Devon-Verwitterungsschiefer und tiefgründigem Boden.
Durch den hohen Schieferanteil sind die Weine mineralisch und in trockenen Jahren besonders gut, da der schwere Schieferboden über eine hohe Wasserkapazität verfügt und dadurch besonders saftige und stoffige Rieslinge hervorbringt.
Wieder erreicht uns ein breites Weinspektrum der Karlsmühle. Das ist eine gute Basis für eine differenzierte Einschätzung. Um es vorweg zu sagen: die Leistung des Guts bestätigt sich erneut. Auch wenn der Purist sich die trockenen Weine etwas trockener und die feinherben etwas weniger süß wünschen würde, ist die 2018er Kollektion in sich stimmig und beachtenswert. Wir waren beeindruckt von der durchgängigen Würze und Mineralität der Weine. Die milden Weine setzen sich noch ein wenig ab. Spitzenreiter ist die fein durchgearbeitete, noch (zu) junge TBA. Wir wären gespannt, gereifte Weine verkosten zu dürfen, denn das Potenzial scheint in den Weinen unbedingt angelegt. Der letztjährigen Bewertung RR+ (gut mit einer Aufstiegs-Perspektive) fehlt nur noch ein Quäntchen zur Aufstufung.
Jahrgangsbeschreibung
2017
Das Mertesdorfer Weingut nimmt eine erfreuliche Entwicklung. In allen Qualitätsstufen hat es bei den 2017er Weinen ein bemerkenswertes Niveau erreicht, Zeichen für eine sorgfältige, engagierte und professionelle Arbeit. Von der Rustikalität vergangener Jahre keine Spur. Weine wie der Quarzit oder der milde wie agile Kabinett (oder auch die Spätlese) aus dem Nies’chen erfreuen auf der ganzen Linie. RR+ (gut mit einer Aufstiegs-Perspektive) ist eine folgerichtige Bewertung.
Jahrgangsbeschreibung
2016
Jahrgangsbeschreibung
2014
Während wir 2013 nicht verkosten konnten, fallen die 2014er etwas rustikaler aus als wir es von Peter Geiben gewohnt sind - eine insgesamt aber ausgewogene Kollektion ohne echte Aussetzer. Glanzstück unserer Verkostung war aber ein trockener Lörenzhöfer Riesling des Jahrgangs 2003, der sich jetzt perfekt gereift präsentiert (88 Punkte) und zeigt, wie zuverlässig Geibens Weine reifen. Die Weingutsbewertung bleibt so mit abwartenden RR (gut) bestätigt.
Jahrgangsbeschreibung
2013
Jahrgangsbeschreibung
2012
Nachdem die 2011er Kollektion nicht angstellt worden ist, zeigen sich die 2012er Rieslinge in klassisch-pikanter Manier: unser Liebling ist dabei der frische, animierende 2012er Kaseler Nies`chen Riesling Kabinett.
Die Weingutsbewertung ist mit RR+ (gut) bestätigt.
Jahrgangsbeschreibung
2010
Nachdem die 2009er Kollektion nicht angstellt wurde, zeigen sich die 2010er Rieslinge gefestigt: vom animierend-frischen Kabinett bis zur eindringlich-saftigen Auslese.
Die Weingutsbewertung wird mit RR+ (gut) nun sicher bestätigt.
Jahrgangsbeschreibung
2009
Jahrgangsbeschreibung
2008
Die 2008er Rieslinge präsentieren sich dann wieder sehr homogen, auch wenn das Weingut nicht zu der Form der 2005er zurück findet. An der Spitze steht ein rustikaler Eiswein mit 89 Punkten.
Die Weingutsbewertung wird daher leicht auf RR+ (gut) reduziert.
Jahrgangsbeschreibung
2007
2007 zeigt sich gegenüber 2006 wieder leicht gebessert, ohne dabei an das Niveau von 2005 heran zukommen. Am besten gefallen uns die klassisch gemachte Lorenzhöfer Auslese und Trockenbeerenauslese.
Die Weingutsbewertung bleibt mit abwartenden RRR (sehr gut) bestehen.
Jahrgangsbeschreibung
2006
2006 blieb dann jahrgangsbedingt etwas hinter den Vorjahren zurück, auch wenn die Kollektion insgesamt ohne große Schwächen war.
Die Weingutsbewertung bleibt mit abwartenden RRR (sehr gut) bestehen.
Jahrgangsbeschreibung
2005
Mit den 2005ern setzte Peter Geiben noch einen drauf: insbesondere die edelsüßen Rieslinge konnten mehr als überzeugen. Das gilt auch für den 1995er Referenzwein mit seiner kräuterig-pikanten Art.
Die Weingutsbewertung ist damit voll bestätigt: RRR+ (sehr gut) - mit Tendenz nach oben.
Jahrgangsbeschreibung
2004
Die 2004er Kollektion, mit der sich Peter Geiben erstmals bei Riesling.de präsentiert, zeigt sich homogen und auf einem sehr guten Niveau. Alle Weine präsentierten sich herrlich frisch und mit schönen kräuterigen Noten. Das Highlight bildet der besonders feine Lorenzhöfer Riesling Eiswein. Fein gereift auch die 1994er Riesling Auslese aus dem Kaseler Kehrnagel, die als Referenzwein des Jahrgangs 1994 zur Verkostung kommt.
Die Weingutsbewertung ist damit voll bestätigt: RRR (sehr gut).
Konzentrierter Steinobstduft, Sultaninen, frisch, mentholig und honigscharf in der Nase. Im Mund dickflüssig, honigsüß, feingewürzt, zart gesalzen. Rosinig in der aromatischen Entwicklung, mit feinster süßer, schmelziger Charentaisemelone und Nougat de Montelimar. Süßer, aber immer aufmerksamer Nachhall, auch hier viel Schmelz, Würze und einer bemerkenswerten Länge.
Heller Steinobstduft mit weißem Honig und feinsten Kräutern, durchdringende Würze und Mineralität. Im Mund eine überaus frische und würzige Süße, dezent wirkende Säure und ziselierte Mineralik. Kandiertes Obst, kandierte Zitrusfrüchte, Melone, Mango, frische Ananas, zart gesalzen in der aromatischen Entwicklung. Belebter Nachhall, süß und frisch, fein mineralisch. Schon jetzt lecker, aber auch mit schöner Perspektive.
Mentholische Kräuter im Duft, nochmals Maikräuter, Blüten, balsamische Noten und einige Schnitze hellgelbes Obst. Mineralische Würze und deutliche Süße im Mund, zarte, belebende Säure, feines Tannin. Getrocknetes blaues Obst, Salzzitrone und dunkle Schokolade in der aromatischen Entwicklung. Druckvoller Nachhall mit viel Mineralität und Würze, frisch und lang anhaltend.
Feinherbe Zitrusfrucht und gelbes Steinobst in der Nase ebenso wie dunkle Beeren. Fruchtsüße, Würze, zungenneckende Säure und Mineralität im Mund. Ein Hauch von Kandis, mit zitrusfruchtherbem Saft gemildert, über schmelzigen Melonen in der aromatischen Entwicklung. Langer Nachhall, trotz Süße frisch und mineralisch.
Mineralisch-würziger Duft mit feinen Kräutern und einigen gelben Fruchtanklängen. Milder Mundeindruck, feinherb, mit dezenter Säure, feiner Hefewürze und mineralischen Anklängen. Freigiebige Aromen von gelbem Obst, reifen Zitrusfrüchten, einigen Zitrusfruchtschalen und würziger Hefe. Von Würze geprägter, kraftvoller Nachhall mit feinem Salz betont.
Zart rauchige Kräutertöne in der Nase, Charentaise-Melone und einige Limettenzesten. Süßer Mundeindruck, eng verwoben mit Würze und Mineralität, begleitende frische Säure und eine Spur Tannin. In der geschmacklichen Entwicklung Aromen von reifen Melonen, buttrigen Guaven und süßen gelben Zitrusfrüchten. Sehr guter Nachhall, fruchtig, süß, salzig, würzig.
Dunkles, reifes Steinobst in der Nase, gewürzt von warmen Kräutern auf staubigem Grund. Süßer Mundeindruck mit Würze und Mineralität, zarte Säure, feines Tannin. Süße-, auch Trockenkräuter in der Entwicklung, zudem feine Fruchtaromen und ein Tropfen aromatischen hellen Honigs. Guter, wieder recht süßer Nachhall mit Würze und Mineralität.
In einem Kräuterbeet verstecktes Steinobst. Im Mund recht süß, mit frischer Säure, animierend herb und würzig. Es entwickeln sich Aromen von reifem gelbem Obst, besprenkelt mit Trockenkräutern. Süßer und ein wenig salzig-herber Nachhall.
Milder Duft von aromatischem Steinobst, zarten hellen Kräutern und einem Hauch Hefewürze. Würzig-süßer Mundeindruck mit feiner Frische und zartem Tannin; fein mineralisch. In der aromatischen Entwicklung getrocknetes Steinobst und würziges Suppengemüse. Würziger, langer Nachhall, fein gesalzen.
Trockener-holziger Kräuterduft mit etwas Myhrre und einigen grün-gelben Früchten. Spürbar süßer, doch frischer Mundeindruck mit deutlich herben Akzenten. Aromen von saftigem Kernobst und hellen Zitrusfrüchten in der Entwicklung, zudem einige herbe Pflanzentöne. Guter, recht milder Nachhall mit herbem Finish.
Zart nussiger und metholiger Kräuterduft mit milder, gelbfruchtiger Obstbegleitung. Zitrussaurer und zartsüßer Mundeindruck, etwas junges Tannin. Süße Fruchtaromen in der Entwicklung und auch im unauffälligen Nachhall.
Kompakte, sehr harmonische und zugleich tiefgründige Pfirsich-Aprikosennase, Blüten, Schiefer. Im Mund dann saftig-süße Frucht, perfekt balanciertes, sehr animierendes Säurespiel, griffig und klar, wieder frische Pfirsiche, Kandis, etwas Maikräuter, sehr guter Abgang, salzig-herbe sich präsentierende Mineralik im Nachhall.
Frischer Zitrusduft mit reifen Trauben und konzentrierten Pfirsichtönen. Frischer, klarer Mundeindruck mit feiner, strukturierter Eleganz. In der aromatischen Entwicklung, Zitrustöne, vegetabil-herbe Aspekte, einige saftige Weintrauben, etwas Muskat. Langer, herb und frisch belebter Nachhall mit einem mineralischen Finish.
Feiner, zitronenheller Duft unterm grünen Kräuterkranz mit ein paar Nüsschen. Feiner und eleganter Mundeindruck mit wohldosierter Süße, einigen Spänen Tannin und einem aromatischen Körnchen – Salz. In der aromatischen Entwicklung dominieren kühle Steinobstaromen und dunkle Kräuterakzente. Im sehr guten, ausgewogenen Nachhall verstärkt sich der mineralische Eindruck.
In der Nase ergänzen sich Kräuter- und Steinobsttöne. Kecke, mundwässernde Frische, eingespannt von einiger Süße und etwas Mineral. Die Spannung bestimmt auch die aromatische Entwicklung von Zitrustönen, grünen Kräutern und dunklem Obst. Schöner, kräuterig-salziger Nachhall.
Reifer Kernobstduft mit zitronenherber und grünpflanzlicher Begleitung auf einen steinigen Weg. Zarte Süße im Mund, Umamiwürze, ein Hauch Tannin, sehr reife Säure und pudriges Salz. Von Reife geprägte Aromen in der Entwicklung, Pfirsich und Pflaume, salziges Süßholz. Nahtloser Übergang in einen langen, mineralbetonten Nachhall.
Dezenter, doch fester Duft vom steinigen Boden mit Klarapfel und gelbgrünen Kräutern. Selbstbewusster Mundeindruck, würzig, herb, zartsüß, mit reifer Säure und salziger Mineralität. Es entwickeln sich vielfältige gelbgrüne Aromen vom Kernobst, weichblättrigen Kräutern und akzentuiert herben Zitrusfrüchten. Sehr guter, herber, fast trockener Nachhall mit ein wenig Salz.
Würzig-lebendiger Steinobstduft mit Zitronen- und duftiger Kräuterbegleitung. Feinsüßer Mundeindruck mit würzig-herben Lichtern und ein wenig Mineralität; sehr feine, fast spritzige Säure. Klare Aromen in der aromatischen Entwicklung von reifem gelbem Obst, einigen Zitruszesten und frischen Kräutern. Strahlender, saftiger Nachhall, frisch, süß, mit passenden Tanninen und einer Flocke Fleur de Sel.
Überaus frischer, saftiger Duft mit roten und wenigen schwarzen Johannisbeeren, zartgrünen Kräutern und grünen Zitruszesten. Klare Süße im Mund, mit reifer Säure und salziger Mineralität. Es entwickelt sich ein feines Aromenspektrum von gelbem Steinobst über reife Ananas bis hin zu duftigen Kräuteranklängen. Ordentlich süßer Nachhall, der frisch und lebendig bleibt und fein gesalzen ausklingt.
Kühl-würzige kräuergrüne Nase mit gelbfruchtigem Hintergrund und zartem Hefeduft. Frischer, würziger Mundeindruck mit angenehm reifer Säure, herben Anklängen und ein wenig Süße. Fruchtige Aromen in der Entwicklung mit Zitrus und gelbem Kernobst. Frischer, langer Nachhall mit schönen Reifenoten.
Frischer Duft mit zarter Zitronenschale, grünen Pflanzentönen sowie gelbem und blauem Steinobst. Im Mund recht süß, mit herber Begleitung, frischer Säure und spürbarem CO2. Reife, auch herbe Frucht- und Blütentöne in der aromatischen Entwicklung. Guter, mundwässernder Nachhall, der ein wenig Mineralität zeigt.
Sehr duftige Nase, gelbe Blüten, gekochte Pfirsiche, Trauben, leicht reduktive Noten, sehr jung. Im Mund dann süß und animierend, Traubensaft, sehr animierendes, perfekt eingebundenes Süß-Säure-Spiel, griffige Mineralik, wieder Blüten, etwas Kapuzinerkresse, ein Hauch Karamell, Tee, Kräuter, immer mineralischer werdender, sehr guter Abgang, pikant-süß-salziger Nachhall. Fordernder Typ.
Recht animierende, kompakte Pfirsichfrucht in der Nase, schönes Spiel, immer duftiger werdend. Im Mund dann ebenfalls kompakt, sehr klare Zitrus-Pfirsichfrucht, Blüten, pikantes, recht präzis gewirktes Säurespiel, ebensolche Mineralik, sehr guter Abgang, pikant-mineralischer und zugleich recht harmonischer Nachhall.
Dezente, kräuterige Nase, Kernobst, Kandis, pikant. Im Mund dann herb-süße Frucht, Kernobst, pikantes Säurespiel, herbfruchtige Mineralik, feine Kandisnoten, Zitruszesten, sehr guter Abgang, herb-süßer Nachhall. Sehr griffig und nicht allzu süß.
Frische, klare Pfirsichfrucht, Kräuter, Blüten. Im Mund dann saftig und herb-süße, schmelzig-animierende Mineralik, perfekt balanciert, sehr guter Abgang, animierend-süffiger Nachhall. Ein Maul voll Wein!
In der Nase leicht reduktive Noten, Kernobst, kandiertes Heu, helle Blüten. Im Mund dann ebenfalls florale Noten, frisch und klar, Wiesenkräuter, Kernobst, etwas Waldmeister, helle Kirschen, guter Abgang, pikant-mineralischer Nachhall.
Klare, duftige Nase, Kernobst, etwas Getreide, recht frisch. Im Mund dann ebenso, Wiesenkräuter, ein Touch Exotik, gekochte Birnen, kandierte Orangen, ordentlicher bis guter Abgang, dezent-kräuteriger Nachhall.
Leicht reduktive, kräuterig-florale Nase, Pfirsiche, reife Birnen. Im Mund dann kompakt, und hefig, Blüten, etwas Gerbstoff, dunkel Beere, ordentlicher bis guter Abgang, süffig-kompakter Nachhall.
In der Nase Äpfel, Beeren, dezente Würze. Im Mund dann weiche, saftig-süßliche Würze, Apfelkompott, Kandis, dezenter, leicht stumpfer Gerbstoff, süffig und unkompliziert, ordentlicher bis guter Abgang.
Verhaltene, leicht hefige Kernobstnase, gelbe Blüten, kandiertes Heu. Im Mund dann zart-süße, schmelzige Würze, wieder Hefe, etwas reduktive Noten, Birnen, kompakt, etwas rustikales Säurespiel, guter bis sehr guter Abgang, mineralisch-süßer Nachhall. Braucht noch Zeit.
Kompakte Schiefernase, reife Pfirsiche, Waldkräuter. Im Mund dann frisch und direkt, Waldkräuter, Pfirsiche, etwas Zitrus, frisches Säurespiel, klare, direkte Art, guter Abgang, kräuteriger Nachhall.
Kräuterig-herbe Würze in der Nase, Pfirsiche, Zitrus, Birnen. Im Mund dann nicht ganz trockene Würze, Tabak, herbe Mineralik, etwas Gerbstoff, Steinobst, Äpfel, guter bis sehr guter Abgang, pikanter, animierender Nachhall.
Kompakte Pfirsich-Schiefernase, Kompott. Im Mund dann direkte, animierende Pfirsichwürze, Orangen, harmonisch-animierendes Säurespiel, kompakt und frisch, guter Abgang, kompakt-kräuteriger Nachhall.
Würzig-duftige Pfirsichnase, Äpfel, etwas Hefe, Süßholz. Im Mund dann saftig-süß und animierend, frisches Säurespiel, guter Abgang, griffiger, leicht gerbstoffiger Nachhall.
Kräuterige Kernobstnase, Waldkräuter, leicht erdige Würze, etwas Gerbstoff. Im Mund dann süffig-herbe Würze, kräuteriger Schmelz, Weinbergspfirsiche, etwas Gerbstoff, dann schlanker werdend, ordentlicher Abgang, dezent-kräuteriger Nachhall.
Kräuterig-herbe Kernobstfrucht, etwas Kandis, Heu. Im Mund dann frisch und saftig, Kräuter, Steinobst, kompakte Schiefermineralik, ordentlicher bis guter Abgang, kräuteriger, leicht gerbstoffiger Nachhall.
Kräuterig-rustikale Nase, Kernobst, leicht stängelige Noten. Im Mund dann süßlich-süffig, wieder Kernobst, ordentlicher bis guter Abgang, animierender Nachhall.
Kompakte, zarte-schmelzige Nase, gekochte Früchte, Kandis, kandierte Papaya, Maikräuter. Im Mund dann frisch und saftig-süß, gelbes Steinobst, schmelziges und zugleich forderndes, perfekt eingebundenes Säurespiel, Kandis, immer eleganter und klarer werdende, sehr guter Abgang, animierend-süßer, und sehr mineralisch-nachhaltig im Finish.
Junge, kräuterig-mineralische Nase, Kandis, gelbe Früchte, Zitrus. Im Mund dann frisch und präsent, saftig und animierend, wieder gelbe Früchte, dunkle Beeren, schöne Mineralik, sehr guter Abgang, animierend-fruchtiger Nachhall. Sehr jung. Schraubverschluss.
Junge, kräuterige Nase, Kandis, gelbes Steinobst. Im Mund dann saftig und animierend, wieder gelbe Früchte, dunkle Beeren, etwas Gerbstoff, schöne Mineralik, sehr guter Abgang, animierend-fruchtiger Nachhall. Klassischer Typ.
Kräuterig-herbe Würze in der Nase, Zitrusfrüchte, Kandis, dunkle Beeren. Im Mund dann saftig-süße und sehr mineralische Würze, frisches Säurespiel, sehr guter Abgang, pikant-süßer Nachhall.
In der Nase üppiges Kernobst, Blüten, feine Würze, etwas Hefe. Im Mund dann kompakte, pikante Mineralik, Steinobst, reife Orangen, Wiesenkräuter, guter Abgang, süffig, Schraubverschluss.
Animierendes, erdig-mineralisches Spiel in der Nase, hefig-herbe, dann dezente Süße, noch etwas unentschieden. Im Mund dann schmelzige Kernobstfrucht, Orangen, Kandis, Schiefer, leicht wachsig-hefig, recht jung, guter Abgang, schmelzig-mineralischer Nachhall. Schraubverschluss.
Kräuterig-hefige Pfirsichnase, Strohblumen. Im Mund dann kompakte Pfirsichfrucht, etwas Birne, schiefrige Mineralik ordentlicher bis guter Abgang, kompakte, leicht tabakige Würze im Nachhall. Schraubverschluss.
Verhalten-üppige Nase, noch jung und unentwickelt, dann gelbe Früchte, Karamell, Kandis, süße Trauben. Im Mund dann frisches, animierendes Säurespiel, eindringlich und lang anhaltend, dann süße, kandierte Frucht, Äpfel, Kompott, Holunder Blüten, Kandis, Kräuter, saftig und lang im Nachhall, ansonsten sehr guter Abgang. Klassisch-süßer Typ.
Herb-kräuterige Mineralik in der Nase, gelbe Pfirsiche, Reneklode, Blüten. Im Mund dann saftig-schmelzige Steinobstfrucht mit feinem Säurespiel, würziger Mineralik, sehr guter Abgang, würzig-voller Nachhall.
Junge, kräuterig-mineralische Nase; Kandis, gelbe Früchte. Im Mund dann saftig und animierend, wieder gelbe Früchte, Zitrus-Limette, schöne Mineralik, sehr guter Abgang, animierend-fruchtiger Nachhall. Klassischer Typ.
Hefig-kräuteriger Nase, Karamell, helle Pfirsiche, Kandis. Im Mund dann frische, sehr direkte Art, Wiesenkräuter, gelbe Früchte, zartherbe Würze im Nachhall, guter, aber etwas breiter Abgang, rustikal gewirkt. Schraubverschluss.
Kompakte, hefige Pfirsichnase, Wiesenkräuter, etwas Kompott. Im Mund dann herb-fruchtiges Süß-Säure-Spiel, Zitrus, Äpfel, Kandis, Küchenkräuter, animierend im ansonsten guten Abgang.
Duftig-kräuterige Nase, getrocknete Blüten, nicht ganz klare Präsenz. Im Mund dann kräuterige, frische Art, direkte und unkompliziert gewirkt, Sshiefrige Würze, Wiesenkräuter, guter Abgang, feinwürziger Nachhall. Schraubverschluss.
Herbe Würze in der Nase, viel Botrytis, Kaffee, gebrannter Zucker, gedörrte Aprikose und Feigen. Im Mund dann süßes, zartherbes Extrakt, Honig, Sirup, pikantes Süß-Säure-Spiel, guter Abgang, rustikaler, süßer Typ.
Helles Gold im Glas, kräuterige Nase, dezente Süße, gedörrte Aprikosen, etwas gebrannter Zucker. Im Mund dann karamellig-feine Würze, Dörrobst, feines Säurespiel, mineralischer Schmelz, gereift, guter Abgang, aber jetzt wunderbar zu trinken..
Pikante, animierende Zitrus-Pfirsichnase, Wiesenkräuter, hefige Würze. Im dann zupackend und pikant, sehr direkte mineralische Art, herbsüße Apfel-Pfirsichfrucht, pikantes Säurespiel, guter Abgang, zartherber Nachhall. Schraubverschluss.
Kompakte, duftige Pfirsichnase, Wiesenkräuter, Maikräuter. Im Mund dann herbe Apfel-Zitrusfrucht, leicht wachsig, mineralische Würze, pikantes Säurespiel, guter Abgang, etwas Gerbstoff im Nachhall.
Zart-mineralische, duftige Pfirsichnase, Äpfel, Schiefer, Blüten. Im Mund dann kompakt und frisch, pikante, mineralische Würze, viel Zitrus, animierend, Wiesenkräuter. guter Abgang, mineralische Würze im Nachhall. Schraubverschluss.
Präsente Apfel-Pfirsichnase, Zitrus, Schiefermineralik. Im Mund ebenfalls sehr klar und direkt, zupackendes Säurespiel, Zitrusfrüchte, Kräuter, sehr frisch guter Abgang, pikante Mineralik im Nachhall. Schraubverschluss.
Zartduftige Pfirsichnase, Rosenblüten, Kandis. Im Mund dann direkte, zartherbe Schiefermineralik, Kernobst, Blüten, kompakt und pikant, guter Abgang. Schöner Schoppen. Schraubverschluss.
Leicht diffuse Kräuternase, mehlige Äpfel. Im Mund dann weich und süß, Kernobst, unkompliziert und leicht rustikal, ordentlicher Abgang, pikanter Nachhall. Schraubverschluss.
Betörende, intensive Mineralik in der Nase, gedörrtes Steinobst, Karamell, kandierte Zitrusfrüchte. Im Mund pikantes, zupackendes, fast noch aggressives Säurespiel, dann dichte, süße Frucht, Karamell, Rosinen, viel Zitrus, sehr guter Abgang, animierender Nachhall. Klassischer BA-/TBA-Typ. Braucht Zeit.
Dezente, hefige Apfel-Pfirsichnase, Kandis, etwas Wiesenkräuter, noch verdeckte mineralische Würze. Ebenso im Mund, sehr direktes Säurespiel, Kompott, Äpfel, weicher Schmelz, kandierte Kräuter, sehr guter Abgang, animierender Nachhall.
Helles Gold im Glas. In der Nase elegant-rauchige Mineralik, gedörrte Pfirsiche, Tee, Kandis, sehr kräuterig. Im Mund dann feine griffig-herbe Süße, wieder Tee, Kandis, gedörrte Pfirsiche, dezente Karamellnoten, präsente, zeitlose Mineralik, Salz, Pfirsichkerne, griffig und präsent, sehr guter Abgang, feine Karamellnoten im Nachhall, nicht allzu süßer Typ. Mustergültige, leicht gereifte Auslese.
Verhaltene, hefig-würzige Mineralik in der Nase, heller Weinbergspfirsich, Kandis, herbe Nuancen. Im Mund kompakte Schiefermineralik, Äpfel, heller Weinbergspfirsich, Kandis, ein Hauch Kokos, feines Extrakt, sehr frische und direkte Art mit zupackendem Säurespiel, sehr guter Abgang, animierender Nachhall.
Gereiftes Steinobst in der Nase, feine Honignoten, pikante Würze, sehr direkt und klar. Im Mund dann leicht rauchige Mineralik, gekochte Pfirsiche, kandierte Orangen, frische Mirabellen, kompakter Schmelz, guter bis sehr guter Abgang, pikant-rauchiger Nachhall mit Kandis und etwas gebranntem Zucker im Finish.
Würzig-mineralische Nase, Kernobst, recht unentwickelt. Im Mund dann ebenfalls unentwickelt, kompakte Mineralik, dezente Kernobstfrucht, etwas dunkle Beeren, Süßholz, guter Abgang, würzige Schiefermineralik im Nachhall.
Herbwürzige Schiefernase, Hefe, Kernobst. Im Mund kompakte Mineralik und Frucht, wieder Kernobst, Wiesenkräuter, hat Substanz, die aber noch wenig entwickelt ist, guter Abgang, würzig-herber Nachhall mit zarter Schiefermineralik im Finish.
Würzig-kräuterige Nase, noch etwas Hefe, Äpfel, Pfirsiche. Im Mund verschlossener, würzig-schiefrige Mineralik, pikant, Kernobst, reife Stachelbeere, ordentlicher Abgang mit zartherbem Nachhall. Schraubverschluss.
Duftige Apfel-Pfirsichnase, saftig und animierend. Im Mund kompakte Würze, etwas Steinobst, rotbeerige Würze und Mineralik, rustikaler Typ, ordentlicher Abgang. Schraubverschluss.
Saftig-mineralische Apfel-Pfirsichnase, feine Pikanz und Würze. Im Mund animierend und pikant, herbe Würze, wieder Apfel und Pfirsich, etwas Zitrus, guter Abgang, mineralischer Nachhall. Schraubverschluss.
Dichtes, würzig-animierendes Spiel in der Nase, kandierte Früchte, feine Karamellnoten, Sultaninen. Im Mund dann dicht und fest, dahinter filigrane, recht elegante Mineralik, feines Karamell, kandiert Orangen, Äpfel, sehr guter Abgang, langer, eleganter, animierender Nachhall. Wunderbar animierende Auslese mit feiner Reife. Nicht zu süß!
Präsente, kräuterwürzig Nase, Äpfel, Pfirsiche, etwas Kandis. Im Mund geradlinig, präsentes, gut eingebundenes Säurespiel, kompakte Mineralik, feingliedrig herb-süße Würze, kompakt mit Druck, guter Abgang.
Würzig-schmelzige Nase, Äpfel, Schiefer, Blütenkräuter. Im Mund kompakt gewirkte Art, frisch, herbwürzige Apfelfrucht, wieder Zitrus, Kräuter, jugendliche Art, hat Substanz, die im Moment aber noch verdeckt ist. Guter Abgang. Schraubverschluss.
Etwas diffuse, würzig-süße Apfel-Pfirsichnase. Im Mund dann dezent-herbe Mineralik, etwas Zitrus, etwas Gerbstoff, guter Abgang, süffig und gut balanciert.
Recht klare Apfel-Pfirsichnase mit dezent mineralischen Kräuternoten. Im Mund direkte, geradlinige Art, Apfel, etwas Zitrusfrüchte, dezent-herbe Kräuterwürze, ordentlicher Abgang, Kräuter im Nachhall. Guter Abgang.
Feinmineralische Pfirsichnase, Kräuter, Schiefer. Im Mund sehr sauber und geradlinig, saftige Süße, filigranes Süß-Säure-Spiel mit vielschichtiger, dabei fein gewirkter Mineralik, sehr guter Abgang mit langem Nachhall. Sollte noch reifen.
Herbwürzig-süße Nase, grüner Weinbergspfirsich, exotische Früchte, Schiefermineralik. Im Mund geradlinig mit feiner, fruchtiger Pikanz, gelber Pfirsiche, Zitrus, sehr gutes Süß-Säure-Spiel, angedeutete Schiefermineralik, die sich noch entwickeln muss, guter Abgang, bei dem die pikante Säure zum Tragen kommt, sollte noch reifen.
Betörende Steinobstnase, Kräuter, Botrytis, Ananas, kompakte Mineralik. Im Mund brillantes Spiel, saftige, betörende Frucht, schönes, dabei straffes Süß-Säure-Spiel, sehr mineralisch gewirkt, Trockenkräuter, etwas Kandis, sehr guter Abgang, sehr jung, braucht Zeit, sich zu entwickeln.
Ätherisch-rauchige Mineralik in der Nase, Extrakt, Minze. Schokonoten. Im Mund dann ebenso, immer dichter und vielschichtiger werdend, wieder Minze, Aprikosen, delikat, und saftig, sehr guter Abgang, langer, fruchtig-delikater Nachhall.
Würzig-süße Botrytisnase, gebrannter Zucker, gedörrte Aprikosen. Im Mund dann klar und wieder süße gedörrte Aprikosen, filigranes, säurebetontes Extrakt, kompakte Mineralik, fast etwas Pfeffer, guter bis sehr guter Abgang, süßer Nachhall mit pikanter Aprikosenfrucht.
Sehr frische würzig-schmelzige Nase, Äpfel, Stachelbeere, Limette, Schiefer, Blütenkräuter. Im Mund direkte, kompakt gewirkte Art, herbwürzige Apfelfrucht, wieder Zitrus, Kräuter, jugendliche Art, hat Substanz, die im Moment aber noch verdeckt ist. Sehr guter Abgang, mit kräuterigem Nachhall.
Zarte, etwas verschwommenduftige Nase mit Noten von Äpfeln und Pfirsichen. Im Mund saftig und animierend mit feiner herb-süßer Würze und schöner Mineralik, bestens balanciert, guter Abgang.
Präsente. Duftig-mineralische Apfel-Ananasnase, feine Kräuternoten, vielschichtig und verwoben. Im Mund kompakte herbwürzige Mineralik, sehr klarer Stil, Apfel, dunkle Beeren, etwas Gerbstoff, herber, leicht bitterer Nachhall im guten Abgang. Wird noch zulegen.
Präsente, saftige Nase, Apfel, etwas Ananas und Pfirsich, dezente Kräutermineralik. Im Mund saftig und klar, Steinobst, pikant-frische Säure, schmelzige Kräutermineralik, guter Abgang, schöner Kabinett.
Verhalten schmelzige Nase, heller Pfirsich, etwas Maikräuter. Im Mund kompakte, schlanke Mineralik, recht verschlossen, dann Apfel, Kräuter, pikanter Abgang, mineralischwürzige Apfel-Kräuternoten im Nachhall. Glasverschluss.
Herbmineralische Nase mit Noten von Äpfeln und Rhabarber. Im Mund pikant-herb, recht voller Stil, Apfel, Stachelbeere, Johannisbeere, ordentlicher Abgang.
Etwas verhaltene, zartmineralische Steinobstnase, Kandis. Im Mund sehr klar und saftig, wieder feinmineralische Frucht, sehr kompakt, präsentes Säurespiel – von der Süße perfekt abgefangen, schöne Tiefe. Sehr guter Abgang, sollten auf jeden Fall noch reifen. Trinken von 2008 bis 2018.
Präsente, kompakt gewirkte mineralische Nase, Steinobst. Im Mund sehr klar und saftig, feines, weiches Säurespiel, Süße Frucht, kompakte, aber feingliedrige Mineralik, feine Kräuternoten. Sehr guter Abgang, feinmineralischer Nachhall..
Sehr mineralische reife Nase mit üppiger Würze, Birne, Melone. Ebenso im Mund, mineralisch-kompakter Körper, barock anmutend und doch zart, etwas ungestüm und doch bestens balanciert, guter Abgang, zarter herbsüßer und sehr animierender Nachhall. Plastikkorken.
Feinmineralische Nase, reife, fast üppige Frucht, Steinobst, Apfel. Im Mund klar, eher zurückhaltend, konzentrierte Wiesenkräuter, etwas Minze, guter Abgang, herb-kräuteriger Nachhall.
Präsente, vibrierend-herbe Nase mit schöner Mineralik und tiefgründiger Frucht (Pfirsich, Ananas). Am Gaumen weiche Süße, wieder Pfirsich und Ananas mit gutem Süß-Säure-Spiel, feingliedrig, aber noch sehr jung. Sehr guter Abgang mit feinwürzigem Nachhall und dezenten Honig-Limettennoten im Hintergrund.
Helles Gelb im Glas. Pikante, schmelzig-duftige Steinobstfrucht, etwas Dörrobst, feine Karamellnoten, leicht rauchig-schmelzige Mineralik, etwas Stroop. Im Mund dann klar und schmelzig-pikant, Kernobst, gedörrte Äpfel und Birnen, kompakte, schmelzig-pikante Mineralik, kandierte Waldkräuter, sehr guter Abgang, kräuteriger Nachhall, perfektes Säurespiel, zeitlos gereift.
Vibrierende, pikante Nase, Grapefruit-Limette, reife Frucht. Am Gaumen wieder konsequente Umsetzung der Frucht, schöne Konzentration. Gute Länge im Abgang mit zartem kräuterigem Nachhall.
Zart-duftige Nase mit feinem Säurespiel, florale Noten, Äpfel, Steinobst, schöne Mineralik. Am Gaumen saftig und frisch mit animierendem, zartbitterem Schmelz, gut balanciertes Säurespiel. Ordentlicher Abgang mit zart-saftigem Nachhall.
Für die Ruwer-Gegend ist der Wein eher säurearm. Letzte Woche zeigte sich der Wein noch etwas abfüllkrank, aber jetzt: Natürlich enorme Frische, minziger Duft, Zitrusfrüchte am Gaumen, 94 Oechsle ! Als junger Wein toll strukturiert und markant, ich würde ihn nicht 10 Jahre aufheben, aber im Gegensatz zu vielen anderen Karlsmühle-Jahrgängen ist der Wein schon früh sehr zugänglich. Sehr schön, ein erstklassiger Sommerwein.
Kräuterig frische Nase mit floralen Noten, Heu/Gras, Äpfel und noch deutlich wahrnehmbare Hefe. Die Nase spiegelt sich auch entsprechend am Gaumen wieder. Gute Balance dort, grüne Äpfel und dezente Mineralik. Ordentlicher Abgang mit guter Länge und Apfelnoten im Nachhall.
Dunkles gold-gelb im Glas. Duftig-rauchige Apfel-Kandisnase, Karamell, zarte Mineralik, Blüten, kandierte Orangen. Im Mund dann ebenfalls zarte Mineralik, hat Zug und Griff, wieder kandierte Orangen, Rosen, Sahnekaramell, gebrannter Zucker, immer noch präsentes Säurespiel, Äpfel, guter Abgang, pikant-süßer, schön gereifter Nachhall.
Helles Goldgeld mit ganz leicht grünlichen Reflexen. In der Nase Petrol- und Honigaromen, dazu Kräuter, Aprikosen, Zitrusfrüchte. Am Gaumen feine Mineralik und eine präsente Säure, die den Extrakt gut abpuffert. Kann noch reifen.
Helles Gelb, vielschichtige, sehr mineralische Nase. Auch am Gaumen extrem mineralisch, kräftige, aber bestens abgepufferte Säure, die Restsüße ist im Kontext kaum zu schmecken, schlank, aber alles andere als dünn, gute Länge, ein ungemein charaktervoller, grandioser Kabinett, bei dem man schwer versucht ist, sich immer weiter und weiter nachzuschenken.
Typische, feingliedrige Ruwerspätlese von tendenziell hoher Qualität. Elegant und gut ausbalanciert. Die beginnenden Reifenoten wirken allerdings etwas störend auf mich.
Aus der Lorenzhöfer Monopollage. 1999 hatte deutlich weniger Säure als sonst, das macht diesen Wein jetzt schon sehr zugänglich. Ganz herrlicher Duft, reife Nektarinen, etwas Cassis und Kräuter, wundervoll mineralisch, nicht "fett", sondern sehr fein, ich möchte fast sagen "aristokratisch". Herrlich schmelzig und reif am Gaumen, lecker, und mit einem wunderschönen Nachhall ausgestattet. Für eine Spätlese grosse Kunst !
Reifes Goldgelb.
In der Nase ausgeprägt, kräuterwürzig, schiefrige Mineralik.
Reif, die dezente Restsüße ist gut eingebunden, wieder feine Kräuterwürze.
Mittleres Gelb, opulente Fruchtaromatik mit ständig wechselnden Nuancen, Zitrus, exotische Noten, rassige Säure, angenehme Süße, schönes Spiel, tief und komplex, sehr lang, sehr frisch, fast noch zu jung
Tiefes Goldgelb, in der Nase Zitrus und Schiefer, am
Gaumen frische Grapefruit, irre Mineralität, rassige,
mitreißende Säure, hinter der sich der Restzucker fast
völlig versteckt, komplex und lang, überhaupt keine
Alterserscheinungen, wunderbare Spätlese, jetzt optimal auf dem Punkt.
Zartschiefrige, gereifte Mineralik in der Nase, gedörrte Aprikosen, feine Kräuternoten, etwas Waldmeister, Kandis. Im Mund schlanker, animierender Typ mit weichem, zart-mineralischem Schmelz, dann immer animierender werdend, schöne Sekundäraromatik, sehr guter Abgang, klassischer Typ, macht Spaß!
Puh, ein Wein für Spezialisten. Ich mag Weine mit einer kernigen Säure, aber dieser hier lässt die Zähne beschlagen. 1996 war kein Hauptjahr an der Ruwer, dieser Wein hat sicher mehr als 10 0/oo Säure. Verwirrendes Bukett nach Limetten, Feuerstein, Schiefer und anderen Zitrusfrüchten, in der Nase eher ein typischer Saar- als ein Ruwerwein. Feiner Schmelz am Gaumen, schöne schlanke Mineralität, nicht zu süss, durch die donnernde Säure enorm frisch. Der richtige Wein bei 30 Grad Celsius. Ein 8jähriger Kabinett mit mindestens mittelfristiger weiterer Lebenserwartung.
Eine fast perfekte Auslese von grosser Opulenz ist Peter Geiben hier gelungen. Ein sehr grosser Unterschied zu den "normalen" 1994er Weinen, die alle sehr gut sind, aber diese Auslese ragt heraus. Zunächst vollkommen verschlossen, benötigt der Wein viele Stunden in der Karaffe, um sich zu öffnen. Nach über 6 Stunden wird man reich belohnt: Die Säure tanzt Pirouetten auf der Zunge, während reiche Boytritisaromen den Gaumen umspülen. Herausragende Weinbereitung, ein Abgang, der ewig anhält.
Ganz ganz grosse Kunst aus dem Ruwertal. Potential !
Feinmineralisch-würzige Nase, dezente, rauchige Frucht, Aprikose, etwas Mispeln und Honig. Im Mund klar mit feiner Pikanz, kompakte, fein gereifte Mineralik, wieder Aprikose, etwas getrocknete Äpfel, ein Hauch Kandis, sehr guter pikant-würzig-süßer Abgang, langer, fein-kräuteriger Nachhall. Hat noch Zeit.
Eine sehr schöne Spätlese, die sich ihre ganze Saftigkeit und ihren Schmelz über die Jahre bewahrt hat. Feiner, runder Schiefer-Limettenduft, etwas feine, gehackte Kräuter im Bukett. Rund, schmelzig und dicht am Gaumen, hoher Extrakt. Sehr schöner Nachhall ohne jede Bitternote. Jetzt gut zu trinken, einige Jahre wird der Wein sich aber auf diesem Niveau halten können.
Nach 15 Monaten ein neuer Versuch mit einem meiner Lieblingsweine (leider geht der Vorrat allmählich zu Ende). Es hat sich nichts geändert, nun ist diese Spätlese 12 Jahre alt und alles ist noch da: Die Frische, der Extrakt, der Schmelz. Nach einer solchen Reifezeit sind die meisten Spätlesen über den Jordan, und dieses Exemplar steht da wie eine 1. Daher auch kein Grund, die Punkte zu ändern. Kann sicher noch einige Zeit seine Form halten.
Flasche mit Top-Füllstand. Braucht viel Luft, um sich zu harmonisieren. Wunderschöne tiefe Farbe, ein fabelhafter Duft: Pfirsich, Erdbeeren, etwas Cassis und ein kleiner Hauch von Kamille, der die Reifung erkennen lässt. Sehr harmonische Säure, feinfruchtig am Gaumen, schöner Abgang. Im Gegensatz zum 92er Kabinett ein grosser Wurf. Für einen 12 jährigen Kabinett: Bravo !
deutliche Botrytisnase, Honig, Brotaromen, etwas Trockenobst, dann etwas defensives Bouquet, wieder getrocknete Aprikosen, reife, leicht spitze Säure, die auch den Abgang etwas dominiert, die offene Frage: wird der Wein wieder harmonischer oder verliert er gegenüber der stabilen Säure weiter an Frucht??
Im Glas goldiges Gelb mit grünen Reflexen. In der Nase leicht rauchige Mineralik, etwas Speck, dann deutlich wahrnehmbare Botritis, dahinter verhaltene Frucht (getrocknete Aprikosen), leicht spitze Säure. Am Gaumen kristallige Struktur, kräftiger, kräuteriger Schmelz, sehr reif und fortgeschritten in der Entwicklung, wieder getrocknete Aprikosen und Kräuter, nicht mehr wirklich süß mit deutlich wahrnehmbarer Säure, gute Länge im ansonsten nachhaltigem Abgang.
Strahlendes, poliertes Gelb. Nach ausreichender Belüftung sehr mineralisch in der Nase, Reifenoten in Form von Tee und Kamille im Bukett. Zunächst schön rund und leicht am Gaumen, im Abgang macht sich eine etwas spitze Säure bemerkbar. Ich fürchte, er beginnt auszutrocknen, sollte deshalb getrunken werden. Sicher kein Gigant, aber von einem 12 jährigen Kabinett kann man das auch nicht verlangen. Auf seine Weise schön, aber man hätte ihn früher trinken sollen.
Ich bin schon lange ein Fan der Geiben-Weine. Mit den 89ern hat er damals den Durchbruch geschafft, und jetzt trinke ich zum ersten Mal eine inzwischen 15jährige Auslese aus diesem Jahr. Was für ein Wein ! Dekantieren muss man ihn, und zwar sehr lange, um die ganze Schönheit des Weines herauszukitzeln. Strahlendes Gelb, feiner, reifer exotischer Duft nach feinen Gewürzen, Flieder (etwas Boytritis) und toller Schiefer-Mineralität. Sehr dynamisch und trotzdem fein am Gaumen, in sich ruhend. Am zweiten Tag noch einen Hauch schöner. Fabelhaft langer Nachhall. Ein grosser Wein. Jetzt schön zu trinken, aber weiteres Potential.
Am Anfang zarte Nase nach alter MSR-Spätlese: Firne, getrocknete Aprikosen, Haselnuss, nasser Stein, oxidiert. Nach einer Stunde im Glas einen Ton, den ich nicht kannte, irhendwas zwischen Parmesan und Apfelschale, ganz angenehm. Im Mund leicht, süß, nicht mehr frisch und wenig Säure, mittlerer Abgang. Insgesamt ein verblühter Riesling. Mir hätte er jung sicher besser gschmeckt. 83 Punkte.
Leicht harziger, würzig-mineralischer Duft.
Gelbfrüchte und säuerlicher Apfel. Abgeschliffene Säure, ziemlich herb mit säuerlichen Noten. Wirkt ungemein frisch. Mineralisch am Gaumen. Nicht sonderlich nachhaltig. Ein staubiger, recht reifer Karlsmühle-Riesling, extraktreich und charakteristisch.
Erst "Cidre" (oxidierte Äpfel), dann an der Luft kandiertes Obst, Trockenobst, leicht nussig, harzig, mineralisch; am Gaumen leicht, süß, frisch mit zarter, noch lebendiger Säure; mittellanger, frischer, obstiger Abgang. Ein freundlicher Greis.
Man verzeihe mir die beständig hohen Noten der verkosteten 76er Weine, aber das hat seinen Grund. Solche Weine gibt es nicht mehr !
Nach Auskunft von Peter Geiben nur knapp 6 o/oo Säure, rund 60 gr. RZ, aber einen tollen Extrakt, und das merkt man. Übrigens: 1977 kostete der Wein 22 D-Mark, das sollte man einmal mit der Geldentwicklung hochrechnen ! Fest, harzig, extraktreich, ein Rheingauer von der Ruwer. Duftet und schmeckt nach Weihnachten, ein wunderbarer Wein, der allmählich getrunken werden sollte.
msrfan // 05.03.2005
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schon trinkbar
trinken
austrinken
vorbei
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